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Hier die Stellungnahme der Psych FG.

Abs.: Vorstand der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren, DP PPT Helmut Brenner, Paulinenstraße 20, 32108 Bad Salzuflen, 22. 2. 2006

An den
BKK- Bundesverband
Abt. Gesundheit
z.H. OrfeldB@bkk-bv.de
Kronprinzenstr. 6
45128 Essen

Betreff: Neuer Leitfaden zur Umsetzung des § 20 SGB bkk-praeventionskurse.de

Sehr geehrte Damen und Herrn,
vielen Dank für die Zusendung des neuen Leitfaden zur Umsetzung de § 20 SGB, Präventionskurse. Der Vorstand der Psych. Fachgruppe möchte sich für die Mühewaltung bedanken. Wie bei einem so umfangreichen Projekt nicht anders zu erwarten ist, geraten dabei verschiedene Gesichtspunkte an den Rand des Blickfeldes. Für die dringend notwendige Überarbeitung des Leitfadens möchten wir Sie daher auf die folgenden Punkte aufmerksam machen:

  • 1. Im Bereich Stressmanagement/Entspannung (S. 37 ff) kommen in die sog. Präventionskurse nicht nur Teilnehmer ohne besondere psychische Beeinträchtigungen, sondern auch Teilnehmer mit psychischen Störungen von Krankheitswert. Allein zur Durchführung einer sachgerechten Eingangsdiagnostik zur (Kontra-)Indikationsstellung sind Ausbildungsvoraussetzungen erforderlich, die nur Berufe mit psycho-physiologischer Grundausbildung mitbringen.
  • 2. In der Durchführung der Kurse können psycho-physische Störungen auftreten, die nur von Personen mit entsprechender Ausbildung adäquat zu beherrschen sind. Daraus ergibt sich, dass die unter "Maßnahmen zur Entspannung" genannten Berufsgruppen: Sportwissenschaftler, Sport- und Gymnastiklehrer, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Erzieher als Entspannungskursleiter nicht infrage kommen. Dementsprechend können Präventionkurse nur von entsprechend zusätzlich qualifizierten Diplom-PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen fachgerecht durchgeführt werden. Hier ist in den Richtlinien eine entsprechende umgehende Korrektur erforderlich!
  • 3. Die offizielle Bezeichnung für die Progressive Relaxation (PR) lautet nicht Progressive Muskelrelaxation (S. 40), weil es sich bei diesem Entspannungsverfahren nicht nur um Muskelentspannung, sondern um umfassende psychophysische Beeinflussung handelt. Auch aus diesem Grunde sind besondere Grundausbildungen, die psycho-physisches Wissen und entsprechendes Fertigkeiten generieren, erforderlich.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Hinweisen gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
i. A. Helmut Brenner
Psych. FG Entspannungsverfahren

P.S: Unsere Mitglieder können dieses Schreiben oder Teile daraus für ihre eigenen Interventionen bei den Krankenkassen verwenden. Bitte aktiv werden.
 GKV-Leitfaden
 Neuerungen im GKV-Leitfaden 2008
 Stellungnahme

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Aktuelles:

Die nächste Tagung der FG-E, die zusammen mit der DG-E durchgeführt wird, findet wie gewohnt über den 1. Mai in Klappholttal/Sylt statt.

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Die aktuelle Zeitschrift der Psych. FG-E und der DG-E erscheint zum Preis von 14,50 € im Juli 2010.


Der Fortbildungskalender 2010/2011 der DG-E ist erschienen.
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In der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau vom 05./06. Juli 2008 wurde Dietmar Ohm zum Thema Stress, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren interviewt.
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Im Deutschen Ärzteblatt PP, Heft 9, Sept. 2008, ist ein Überblicksartikel über Entspannungsverfahren und Hypnose erschienen. Die Psychologische Fachgruppe Entspannungsverfahren wird dort u. a. vorgestellt.
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Den aktuellen 2008er Präventionsleitfaden der Krankenkassen und die Stellungnahme der Psych. FG zum alten Leitfaden finden Sie hier.


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